Dienstag, 28. Juli 2009

Gebetshaus der Bethel Church

Auf dem Gelände der Gemeinde befindet sich ein Gebetshaus, die Alabaster-Kapelle (Mar 14, 3ff). Sie ist rund um die Uhr geöffnet zum Beten und nicht sehr gross. Bei 10 - 20 Leuten wird es schon etwas eng, aber mit dem umliegenden Garten ideal zum Beten. Viele liegen einfach auf dem Boden, andere lesen in der Bibel, beten, lesen in den gesammelten Prophetien, tanzen. Es hat Kissen, Flaggen, man kann das Abendmahl nehmen. Die Kapelle ist achteckig, hat sieben Fenster und eine Eingangs-Türe. Mitten drin ist ein Brunnen, wo über eine Weltkugel Wasser hinabfliesst. An einer Wand sieht man wie die Tag- und Nachtzonen über die Länder ziehen. Es läuft immer gemeindeeigene Musik, für mein Empfinden etwas laut genug. 
Im Garten finden sich viele weitere Symbole: Bethesta-Teich, Löwe. Ps 16, 11 auf: Du tust mir kund den Weg zum Leben ...
Der Weg zur Gemeinde ist mit vielen Länder-Fahnen umrandet. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Gebetshaus das Schweizer-Kreuz. Wir können diesen Logenplatz sicher gebrauchen...

Das Ziel meiner Zeit hier in Redding ist, "mehr" von Gott zu erhalten und mitzunehmen. Entsprechend war meine Schwerpunkt, näher zum Herrn zu kommen durch Anbetung, Bibellesen, Hören und Fürbitte. Die Konzentration aufs Beten fiel mir vor allem zu Beginn nicht leicht. Die auch für Redding unübliche Hitzewelle von gegen 45° C hat mir zu schaffen gemacht, da ich mich auf dem Zeltplatz nicht in ein klimatisiertes Hotel zurückziehen konnte. Zudem hat es mich nach vier Wochen Reisen mehr nach Hause zu Susanne gezogen als zu einer Gebetswoche... Aber so ist eben die Jammertante von Seele. 

Es wurde dann eine phantastisch gute Zeit - richtig awesom. Es war so ein Vorrecht, hier sein zu dürfen. Die vielen Stunden im Gebetsraum, beim Rauschen des Wassers oder unter den Olivenbäumen im Garten, bei Jesaja, Jeremia, Sacharja und Matthäus. Eines weiss ich besser als vorher: Die Not der Menschen jammert Jesus (Matth. 9, 36) heute wie vor 2000 Jahren. Es liegt ihm nichts mehr am Herzen, als dass heute durch uns das Evangelium verkündigt, die Kranken geheilt, die Dämonen ausgetrieben und die Toten auferweckt werden. Sollten wir dafür nicht alles geben! Jesus hält die brennende Fackel der Erweckung, des Reiches Gottes, auch für uns im Emmental und der Schweiz bereit. Wir brauchen sie nur zu nehmen! 

Ein (nicht offizieller) Link mit einem englischen Artikel über das Alabster-Haus: 





 

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